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Kraftwerke zurückbauen

Kraftwerke zurückbauen

Der sorgfältige und umsichtige Rückbau unserer Anlagen liegt uns am Herzen.

Der Rückbau der Kernkraftwerke Stade (Niedersachsen) und Würgassen (Nordrhein-Westfalen) ist weit fortgeschritten. Mit diesen beiden Projekten, verfügen wir über umfassende Erfahrung im Rückbau von Leistungsreaktoren. Und wir haben bewiesen, dass wir Kernkraftwerke sicher und umweltschonend zurückbauen können. Dabei setzen wir auf bewährte Techniken, handelsübliche Verfahren und treiben Innovationen voran. Denn wir übernehmen Verantwortung: Hier und Jetzt!

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  • Stade: Erster kommerziell genutzter Druckwasserreaktor Deutschlands im Rückbau.

    Im Herbst 2000 fiel die Entscheidung, das Kernkraftwerk Stade aus wirtschaftlichen Gründen ab Herbst 2003 stillzulegen. Der Rückbau begann nach Erhalt der Genehmigung ab September 2005.

    Seit der Abschaltung im Jahr 2003 wurden in Summe rund 30.000 t abgebaut, zerlegt und, soweit erforderlich, behandelt. Damit sind alle Systeme und Komponenten aus dem Kontrollbereich ausgebaut. Übrig sind die Gebäudestrukturen.

    Aktuell laufen im Wesentlichen Arbeiten zur Gebäudedekontamination und -freigabe. Der Rückbau des Kontrollbereichs soll 2021 abgeschlossen sein.

  • Würgassen: Rückbau erfolgreich abgeschlossen!

    Das Kernkraftwerk Würgassen war das erste kommerziell genutzte Kernkraftwerk in Deutschland. Nach 23 Jahren Stromerzeugung beschloss die damalige PreussenElektra AG im Jahr 1995, das Kernkraftwerk Würgassen aus wirtschaftlichen Gründen stillzulegen.

    Der nukleare Rückbau des Kernkraftwerks Würgassen wurde im August 2014 erfolgreich abgeschlossen. Die Gebäude des ehemaligen Kontrollbereichs sind freigemessen und erfüllen die Voraussetzungen für den Abriss. In Summe wurden daraus 35.000 t an Systemen und Bauteilen demontiert und entsorgt.

    Derzeit erfolgen die vorbereitenden Arbeiten für die Entlassung der Anlage aus der atomrechtlichen Überwachung.

  • Unterweser: Direkter Rückbau beginnt 2018

    Das Kernkraftwerk Unterweser wurde im März 2011in Folge der Ereignisse in Fukushima vorzeitig abgeschaltet. Der Deutsche Bundestag beschloss am 30.06.2011 mit der 13. Atomgesetz-Novelle das vorzeitige Ende des Leistungsbetriebs.

    Wir haben am 4. Mai 2012 einen Antrag zur Stilllegung und zum Abbau der Anlage  gestellt. Die Genehmigung erwarten wir in Kürze. Danach kann der Rückbau beginnen.

  • Isar Block 1: Der Rückbau hat begonnen

    Der Block 1 des Kernkraftwerks Isar wurde im März 2011in Folge der Ereignisse in Fukushima vorzeitig abgeschaltet. Der Deutsche Bundestag beschloss am 30.06.2011 mit der 13. Atomgesetz-Novelle das vorzeitige Ende des Leistungsbetriebs.

    Wir haben am 4. Mai 2012 einen Antrag zur Stilllegung und zum Abbau der Anlage  gestellt. Die Genehmigung wurde Anfang 2017 erteilt und der Rückbau konnte zum 1. April 2017 starten. 

    Für den Rückbau des Kontrollbereichs des Siedewasserreaktors rechnen wir mit ca. 12 Jahren.

  • Grafenrheinfeld: Seit 2015 im Nachbetrieb

    Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld verlor in Folge der Ereignisse von Fukushima seine Berechtigung zum Leistungsbetrieb Ende spätestens am 31. Dezember 2015. Die Anlage wurde in der Nacht von 27. Juni 2015 vom Netz genommen. Hintergrund für die Entscheidung war die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Anlage in Folge der Kernbrennstoffsteuer.

    Der Antrag auf Stilllegung und Abbau der Anlage haben wir am 28.03.2014 gestellt. Die Genehmigung wird in Kürze erwartet.