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Foto des Kernkraftwerkes Unterweser

Kernkraftwerk Unterweser

Das Kernkraftwerk Unterweser liegt in Niedersachsen, im Landkreis Wesermarsch. Es wurde 1978 zum ersten Mal in Betrieb genommen. In den Jahren 1980, 81 und 93 war das Kernkraftwerk Unterweser Weltmeister in der erzeugten Jahresstrommenge.

Im März 2011 wurde die Anlage, im Rahmen des beschlossenen Ausstiegs Deutschlands aus der Kernenergie, mit insgesamt sieben weiteren Kernkraftwerken abgeschaltet. Der nukleare Rückbau hat im Februar begonnen. Die Genehmigung zur Stilllegung und zum Rückbau der Anlage wurde am 5. Februar 2018 erteilt.

Schon gewusst?

Bis zu seiner Abschaltung im März 2011 hielt das Kernkraftwerk Unterweser den Weltrekord in der erzeugten Strommenge. 305 Mrd. kWh Strom hatte keine andere Einzelblockanlage auf der Welt bis zu diesem Zeitpunkt jemals erzeugt.

Fakten

Betreiber: PreussenElektra GmbH 

Eigentümer: PreussenElektra GmbH (100%)

Mitarbeiter: 180

Reaktortyp: Druckwasserreaktor

Nettoleistung: 1.345 MW

Kommunalpolitiker informieren sich vor Ort im Schacht Konrad

Endlagerbau geht voran: Mandatsträger aus Norddeutschland informieren sich im Schacht Konrad

PreussenElektra lud auch in diesem Jahr wieder Mandats- und Funktionsträger an ihren Standorten ein, sich über die Themen Stilllegung, Rückbau und Entsorgung aus erster Hand zu informieren. In diesem Jahr ging es um die Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen – jenen also, die maßgeblich im Rückbau anfallen werden. Auf dem Programm steht eine Grubenfahrt in das zukünftige Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter.

Vertreter aus der Region um die Kernkraftwerke Brokdorf und Unterweser nahmen gemeinsam an der Veranstaltung am 4. September teil. Die Mandatsträger konnten sich über die fortschreitenden Umbauaktivitäten des ehemaligen Eisenerzbergwerks zu einem Endlager unter Tage ein Bild machen.

"Der Besuch war sehr informativ und ergänzt mein Bild zum Rückbau des KKU in Bezug auf die Lagerung des beim Rückbau anfallenden Materials. Es wird aber auch klar, dass wir in Stadland noch lange auf die grüne Wiese warten müssen“ so Michael Sanders, FDP Mitglied im Gemeinderat Stadland.

„Nach den Rückbauinformationsfahrten zu den Kernkraftwerken Würgassen und Stade in den letzten zwei Jahren hat PreussenElektra nun eine Informationsfahrt an den Ort angeboten, wo 2008 die Ausbauarbeiten des Endlagers Konrad begonnen haben. Neben regelmäßiger Information der Entscheidungsträger im Kernkraftwerk ist es uns wichtig, auch zu anderen relevanten Themen am Ort des Geschehens zu informieren. Die Eindrücke, die man dabei gewinnt, kann man mit keiner Broschüre oder mit keinem Film vermitteln“, so Jörg Gaspar zuständig für die Kommunikation im KKU.