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Sommerliche Aufnhame des Kernkraftwerkes Grohnde

Kernkraftwerk Grohnde

Das Kernkraftwerk Grohnde liegt in Niedersachsen, nahe der Stadt Hameln, an der Weser. Die Erfolgsgeschichte des KWG beginnt mit der ersten Netzsynchronisation am 5. September 1984: Seitdem war der Druckwasserreaktor insgesamt acht Mal Weltmeister in der Jahresstromerzeugung und stellte dabei zwei Mal einen Weltrekord auf. Ein weiterer Rekord kam im Februar 2020 mit der Erzeugung der 400-milliardsten Kilowattstunde hinzu. Bis heute gibt es weltweit keinen einzigen Kraftwerksblock, der mehr Strom erzeugt hat.

In den vergangenen gut 37 Jahren wurden durch den Betrieb des Kernkraftwerks Grohnde über 400 Millionen Tonnen CO2 eingespart. 

Das Kraftwerk hat am 31.12.2021 kurz vor Mitternacht seinen Leistungsbetrieb eingestellt. Der Antrag zur Stilllegung und zum Rückbau des Kraftwerks hat PreussenElektra bereits Ende Oktober 2017 gestellt.

13. Dezember 2021

KWG sagt Tschüss und Danke

Ende Dezember wird das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) seinen Leistungsbetrieb nach fast 37 Jahren einstellen. Mit einer außergewöhnlichen Aktion verabschiedet sich das Kraftwerk an der Weser als bedeutender Stromerzeuger und bedankt sich bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei den Nachbarinnen und Nachbarn und seinen Servicefirmen: In der Woche vom 13. bis 17. Dezember werden täglich zu festen Zeiten verschiedene Botschaften an einen der beiden Kühltürme projiziert.

Dazu Kraftwerksleiter Michael Bongartz: „Mit dieser weithin sichtbaren Aktion wollen wir ein Zeichen setzen. Wir bedanken uns auf diese Weise bei den Kolleginnen und Kollegen im Kraftwerk für Ihren hohen persönlichen Einsatz. Danke sagen wir auch unseren Servicefirmen für ihre großartige Unterstützung und all denjenigen in der Region, die uns in den vergangenen Jahren mit großem Interesse begleitet haben.“

Das KWG war insgesamt acht Mal Weltmeister in der Jahresstromerzeugung und stellte dabei zwei Mal einen Weltrekord auf. Einen weiteren Rekord hält das KWG bis heute: Es gibt weltweit keinen einzigen Kraftwerksblock, der mehr Strom erzeugt hat. „Für diese Lebensleistung unseres Kraftwerks gebührt unserer Mannschaft höchste Anerkennung – auch über die Abschaltung der Anlage hinaus“, betont Bongartz.

01. Dezember 2021

Kurz vor Abschaltung des Kernkraftwerks Grohnde – Umweltminister Lies zu Besuch im Kraftwerk

Das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) wird am 31. Dezember 2021 endgültig seinen Betrieb einstellen. Diese bevorstehende Abschaltung nahm der Niedersächsische Umwelt- und Energieminister, Olaf Lies, heute zum Anlass, das Kraftwerk zu besuchen. Er besichtigte die Anlage und wandte sich im Rahmen einer Online-Ansprache an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dazu sagt Olaf Lies, Niedersächsischer Umwelt- und Energieminister: „Wenn das Kraftwerk hier in Grohnde Ende des Monats seinen Leistungsbetrieb einstellt, geht in der Region eine Ära zu Ende. Ich habe größten Respekt vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anlage, die teilweise bereits viele Jahrzehnte hier Dienst tun, täglich für den sicheren Betrieb der Anlage sorgen und größte Identifikation mit dem Standort haben. Mit einigen von ihnen hatte ich heute die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Dass diese letzten Tage ganz sicher nicht leicht sind, wurde mir heute in den Gesprächen noch einmal sehr deutlich. Der Atomausstieg war eine politische Entscheidung – und auch eine richtige. Ungeachtet dessen ist das eine großartige Leistung, die die
Kolleginnen und Kollegen hier immer noch täglich erbringen.

Und auch ein weiterer Punkt ist wichtig: Mit dem Ende des Regelbetriebes beginnt nun die Phase des Rückbaus. Hier sind wir als Land Niedersachsen in der Pflicht, den flüssigen Ablauf aller Genehmigungsverfahren zu gewährleisten, rechtzeitig für die entsprechenden Lagerungs- und Deponierungskapazitäten zu sorgen und den Rückbau des Kraftwerks zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Das ist ein hoch komplexes Unterfangen. Diesen Weg werden wir nun weiter mit dem Unternehmen PreussenElektra gemeinsam gehen.“

Die ganze Pressemitteilung lesen Sie hier.

21. Mai 2021

Begleitkommission BK Grohnde zu Besuch in unserem stillgelegten Kernkraftwerk Würgassen

Die Begleitkommission zum Rückbau des Kernkraftwerks Grohnde - kurz "BK Grohnde" - besuchte am 20. Mai das Kernkraftwerk Würgassen, um sich einen Eindruck von einem Kernkraftwerk zu verschaffen, dessen nuklearer Rückbau vor einigen Jahren beendet wurde. 

Kraftwerksleiter Markus Wentzke stellte das Kraftwerk und dessen Rückbau vor. Die Mitglieder der Begleitkommission interessierten sich vor allem für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle und für das geplante Logistikzentrum für das Endlager Konrad. Sie besichtigten die Kraftwerksgebäude und warfen einen Blick in die auf dem Gelände befindliche Transportbereitstellungshalle, die seit 1. Januar 2020 von der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betrieben wird. 

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hatte im Oktober 2020 eine Begleitkommission aus Vertretern des Landkreises und der Gemeinde sowie Vertretern der Umweltverbände und der PreussenElektra als Betreiberin des KWG eingesetzt. Erklärtes Ziel der Kommission ist es, das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit durch regelmäßige Informationen und den fachlichen Austausch befriedigen zu können.

 

Schon gewusst?

Im Schnitt erzeugte das Kraftwerk Grohnde pro Jahr rund 11 Milliarden kWh Strom. Damit versorgte es knapp drei Millionen 3-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Elektrizität. Das Kernkraftwerk hatte damit einen Anteil von rund 15 Prozent an der Stromerzeugung in Niedersachsen.

Klimaschutz: Jedes Jahr produzierte das Kernkraftwerk Grohnde rund 11 Milliarden kWh Kohlendioxid-armen Strom. Somit ersparte es der Umwelt knapp 10 Mio. Tonnen CO2 jährlich und leistete damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz.

Fakten

Betreiber: PreussenElektra GmbH

Gesellschafter: PreussenElektra GmbH (83,3% mittelbar) Stadtwerke Bielefeld (16,7%)

Mitarbeiter: ca. 310 (inkl. 18 Auszubildende) von PreussenElektra, zusätzlich zahlreiche Mitarbeiter von Partnerfirmen

Reaktortyp: Druckwasserreaktor

Nettoleistung: 1.360 MW

Höhe der Kühltürme: 146,5 m