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Foto des Kraftwerkes Grafenrheinfeld

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld liegt im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt in Bayern. Die Anlage wurde 1981 erstmalig in Betrieb genommen.

Im Rahmen des beschlossenen Ausstiegs Deutschlands aus der Atomenergie, wurde das Kernkraftwerk 2015 abgeschaltet. Seit 11. April 2018 liegt die Genehmigung zur Stilllegung und zum Rückbau der Anlage vor. Der nukleare Rückbau begann noch im April 2018.

Anlagenleiter Bernd Kaiser beim Interview
Kraftwerksgespräch im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld: Hochphase des Rückbaus hat begonnen

Der Rückbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) läuft seit April 2018. Nach der Erteilung der Stilllegungs- und Abbaugenehmigung wurden die abgebrannten Brennelemente aus der Anlage entfernt sowie eine Vielzahl an Systemen stillgesetzt und demontiert. Damit wurde innerhalb der Anlage Platz geschaffen, insbesondere für das Reststoffbehandlungszentrum.

Im Rahmen des 12. KKG-Kraftwerksgesprächs erläuterte Anlagenleiter Bernd Kaiser den knapp 40 Vertretern aus Kommunalpolitik, von Behörden und Medien den derzeitigen Stand der Arbeiten: „Nach drei Jahren, in denen wir vorbereitende Demontagen vorgenommen haben, um im Reaktorgebäude Platz zu schaffen, kommen wir jetzt in die „Hochphase“ des Rückbaus. Wir können nun die Rückbauarbeiten intensivieren und insbesondere markante Komponenten, wie die Einbauten im Reaktordruckbehälter, den Behälter selbst und weitere große Einrichtungen demontieren und zerlegen. Dies wird einige Jahre dauern.“

v. l. n. r.: Landrat Florian Töpper, Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé und PreussenElektra Pressesprecherin Almut Zyweck unter den Gästen

Seit Beginn des Rückbaus wurden bisher rund 11.000 Komponenten von insgesamt 20.500 Komponenten stillgesetzt und 2.000 Tonnen von insgesamt 31.500 Tonnen rückgebaut.

Seit Jahresbeginn wurde auf Höhe des Brennelement-Lagerbeckens Platz geschaffen für Lager-, Hantierungs-, Zerlege- und Verpackungsflächen für das erste Großgewerk: der Zerlegung der Reaktordruckbehälter-Einbauten. Im Juni ist das Projekt gestartet und wird bis Ende 2022 andauern.

v.l.n.r: Katja Bayer (Kindergartenleiterin), Bernd Kaiser (Kraftwerksleiter KKG), Luisa Kraus (Erzieherin Kindergarten Röthlein) mit Mia und PJ, die sich über den Lichttisch freuen.
KKG sponsert neues Spielmaterial für den Kindergarten Röthlein

Der Kindergarten in Röthlein durfte sich in diesem Sommer über neues Spielmaterial vom Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) freuen. Es gab für die Kinder einen Lichttisch mit Forscherwanne und entsprechenden Fördermaterialen, die Bernd Kaiser, Anlagenleiter des KKG, am 14. September 2021 in Augenschein nahm.

Nicht nur bei den Kindern war die Freude groß, auch Bernd Kaiser war glücklich, dass er den Kleinen einen Wunsch erfüllen konnte. „Es freut mich ganz besonders, mit dem Kindergarten Röthlein eine Einrichtung in der unmittelbaren Nachbarschaft des Kraftwerkes unterstützen zu können“, so Bernd Kaiser. 

Schaumparty in der Forscherwanne.

Kindergartenleiterin Katja Bayer konnte sich in den vergangenen Jahren immer auf die Unterstützung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld für das alljährliche Kindergartenfest verlassen. „Seit Pandemiebeginn ist uns leider jedes Fest genommen worden. Auch unser großes Kindergartenfest musste entfallen und so hatten wir auch diesbezüglich keine Einnahmen, um neue Spielgeräte und Bildungsmaterialien für die Kinder einkaufen zu können. Daher freuen wir uns sehr, dass PreussenElektra uns unterstützt und den Kindern mit den neuen Spielmaterialien eine Freude bei Forschen und Entdecken bereitet“, erläutert Katja Bayer.

Am 15. Dezember 2020 wurde die letzte Beladung eines Transport- und Lagerbehälters der Bauart CASTOR® erfolgreich abgeschlossen, der Behälter aus dem Reaktorgebäude geschleust und in das Standortzwischenlager gebracht.

Mehr dazu finden Sie in der Pressemitteilung

Schon gewusst?

Bis zum Ende seines Betriebes produzierte das Kraftwerk Grafenrheinfeld insgesamt 333 Mrd. kWh Strom. Eine Menge, die ganz Bayern fast 4 Jahre durchgehend mit Strom versorgen könnte.

Fakten

Betreiber: PreussenElektra GmbH

Eigentümer: PreussenElektra GmbH (100%)

Mitarbeiter: 244

Reaktortyp: Druckwasserreaktor

Nettoleistung: 1.275 MW

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