Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Foto des Kraftwerkes Grafenrheinfeld

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld liegt im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt in Bayern. Die Anlage wurde 1981 erstmalig in Betrieb genommen.

Im Rahmen des beschlossenen Ausstiegs Deutschlands aus der Atomenergie, wurde das Kernkraftwerk 2015 abgeschaltet. Seit 11. April 2018 liegt die Genehmigung zur Stilllegung und zum Rückbau der Anlage vor. Der nukleare Rückbau begann noch im April 2018.

Walter Lederer (Fischzucht Gerstner), Thomas Fürst (PreussenElektra) und Willi Stein (Fischerzunft Schweinfurt).

05. November 2021

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld setzt 600 kg Fisch in den Main ein 

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) hat Ende Oktober Fische in den Main eingesetzt. Mit dieser Maßnahme, die alle drei Jahre organisiert wird, unterstützt PreussenElektra die Fischerzunft am Main. Diese beklagt die großen Fischverluste aufgrund der zunehmenden Anzahl der Kormorane.

Im Bereich zwischen Schweinfurt und Grafenrheinfeld hat Thomas Fürst, Gewässerschutzbeauftragter des KKG, in Abstimmung mit dem Fischereifachberater des Bezirkes Unterfranken und in Zusammenarbeit mit Willi Stein, dem Obermeister der Fischerzunft in Schweinfurt, 200 kg Zander, 200 kg Spiegelkarpfen und 200 kg Schleien in den Main eingesetzt. Die Fische waren meist zwischen 40 bis 45 cm groß.

Zander, Karpfen und Schleien werden behutsam in den Main gesetzt.

Bei der Auswahl des Fischlieferanten hatte das Team darauf geachtet, dass die Fische aus heimischer Züchtung stammen und keine langen Transportwege hinter sich haben.

Helfer der Ortsverbände Schweinfurt und Forchheim mit Herbert Göb (PreussenElektra)

27. Oktober 2021

Kooperation zwischen dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld und dem Technischen Hilfswerk

Am Samstag, den 23. Oktober 2021 übergab das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) den Ortsverbänden Schweinfurt und Forchheim des Technischen Hilfswerks (THW) zwei Container mit technischem Zubehör.

Im Rahmen einer Kooperation wird die Zusammenarbeit zwischen dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld und dem Technischen Hilfswerk ausgebaut. Um der Bevölkerung, den Hilfesuchenden oder Bedarfsträgern in der Region und darüber hinaus überregional schnell und zuverlässig zur Verfügung zu stehen.

Die Unwetterereignisse der vergangenen Wochen, die andauernden Ereignisse sowie die tägliche Gefahrenabwehr zeigen, wie wichtig es ist, zuverlässig und funktionierend miteinander zu kooperieren.

Tobias Saffer (Gruppenführer Wasserschaden/Pumpen), Maximilian Petermann (beide THW Forchheim), Herbert Göb (PreussenElektra), Harald Lotter (Ortsbeauftragter THW SW)

Dazu der Brandschutzbeauftragter im KKG, Herbert Göb: „Mit der Abschaltung der Anlage im Jahr 2015 und der Kernbrennstofffreiheit, die wir im Dezember 2020 erreicht haben, werden die Container mit dem technischen Zubehör im KKG nicht mehr benötigt. Beim Equipment handelt es sich um Schläuche, Bögen und Flansche in Sondergrößen, mit denen die Feuerwehr nicht arbeitet. Aber das THW besitzt entsprechende Lenzpumpen und Anschlüsse, die unter anderem bei Unwetterereignisse zum Einsatz kommen.“

Harald Lotter, Ortsbeauftragter vom THW Schweinfurt und Tobias Saffer, Gruppenführer der Fachgruppe Wasserschaden/ Pumpen des THW Forchheim, rückten mit tatkräftiger Unterstützung und einem Autokran zur Verladung der Container an. „Mit der Übergabe der Container können wir unser Einsatzequipment bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig ergänzen. Damit sind wir für zukünftige Einsätze besser gerüstet. Über diese Unterstützung durch PreussenElektra freuen wir uns außerordentlich und sind hierfür sehr dankbar“, ergänzte Harald Lotter.

Anlagenleiter Bernd Kaiser beim Interview

14. Oktober 2021

Kraftwerksgespräch im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld: Hochphase des Rückbaus hat begonnen

Der Rückbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) läuft seit April 2018. Nach der Erteilung der Stilllegungs- und Abbaugenehmigung wurden die abgebrannten Brennelemente aus der Anlage entfernt sowie eine Vielzahl an Systemen stillgesetzt und demontiert. Damit wurde innerhalb der Anlage Platz geschaffen, insbesondere für das Reststoffbehandlungszentrum.

Im Rahmen des 12. KKG-Kraftwerksgesprächs erläuterte Anlagenleiter Bernd Kaiser den knapp 40 Vertretern aus Kommunalpolitik, von Behörden und Medien den derzeitigen Stand der Arbeiten: „Nach drei Jahren, in denen wir vorbereitende Demontagen vorgenommen haben, um im Reaktorgebäude Platz zu schaffen, kommen wir jetzt in die „Hochphase“ des Rückbaus. Wir können nun die Rückbauarbeiten intensivieren und insbesondere markante Komponenten, wie die Einbauten im Reaktordruckbehälter, den Behälter selbst und weitere große Einrichtungen demontieren und zerlegen. Dies wird einige Jahre dauern.“

v. l. n. r.: Landrat Florian Töpper, Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé und PreussenElektra Pressesprecherin Almut Zyweck unter den Gästen

Seit Beginn des Rückbaus wurden bisher rund 11.000 Komponenten von insgesamt 20.500 Komponenten stillgesetzt und 2.000 Tonnen von insgesamt 31.500 Tonnen rückgebaut.

Seit Jahresbeginn wurde auf Höhe des Brennelement-Lagerbeckens Platz geschaffen für Lager-, Hantierungs-, Zerlege- und Verpackungsflächen für das erste Großgewerk: der Zerlegung der Reaktordruckbehälter-Einbauten. Im Juni ist das Projekt gestartet und wird bis Ende 2022 andauern.

18. Oktober 2021

Demontage der Reaktordruckbehälter-Einbauten: Zeitraffer zeigt vorbereitende Arbeiten

Seit Juni dieses Jahres geht es im KKG ans "Eingemachte": Die Einbauten, die vormals die Brennelemente im Reaktordruckbehälter fixierten, werden zerlegt. Das ist das erste Großgewerk im Rahmen des Rückbaus des Kernkraftwerks, der im April 2018 begann. Der Zeitraffer zeigt in drei Minuten, was im Reaktorgebäude in den letzten drei Monate getan wurde, damit das Projekt starten konnte. Der Kurzfilm hatte seine Premiere beim diesjährigen Kraftwerksgespräch am 14. Oktober 2021. 

v.l.n.r: Katja Bayer (Kindergartenleiterin), Bernd Kaiser (Kraftwerksleiter KKG), Luisa Kraus (Erzieherin Kindergarten Röthlein) mit Mia und PJ, die sich über den Lichttisch freuen.

14. September 2021

KKG sponsert neues Spielmaterial für den Kindergarten Röthlein

Der Kindergarten in Röthlein durfte sich in diesem Sommer über neues Spielmaterial vom Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) freuen. Es gab für die Kinder einen Lichttisch mit Forscherwanne und entsprechenden Fördermaterialen, die Bernd Kaiser, Anlagenleiter des KKG, am 14. September 2021 in Augenschein nahm.

Nicht nur bei den Kindern war die Freude groß, auch Bernd Kaiser war glücklich, dass er den Kleinen einen Wunsch erfüllen konnte. „Es freut mich ganz besonders, mit dem Kindergarten Röthlein eine Einrichtung in der unmittelbaren Nachbarschaft des Kraftwerkes unterstützen zu können“, so Bernd Kaiser. 

Schaumparty in der Forscherwanne.

Kindergartenleiterin Katja Bayer konnte sich in den vergangenen Jahren immer auf die Unterstützung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld für das alljährliche Kindergartenfest verlassen. „Seit Pandemiebeginn ist uns leider jedes Fest genommen worden. Auch unser großes Kindergartenfest musste entfallen und so hatten wir auch diesbezüglich keine Einnahmen, um neue Spielgeräte und Bildungsmaterialien für die Kinder einkaufen zu können. Daher freuen wir uns sehr, dass PreussenElektra uns unterstützt und den Kindern mit den neuen Spielmaterialien eine Freude bei Forschen und Entdecken bereitet“, erläutert Katja Bayer.

Schon gewusst?

Bis zum Ende seines Betriebes produzierte das Kraftwerk Grafenrheinfeld insgesamt 333 Mrd. kWh Strom. Eine Menge, die ganz Bayern fast 4 Jahre durchgehend mit Strom versorgen könnte.

Fakten

Betreiber: PreussenElektra GmbH

Eigentümer: PreussenElektra GmbH (100%)

Mitarbeiter: 244

Reaktortyp: Druckwasserreaktor

Nettoleistung: 1.275 MW

Sie haben Fragen zu unserem Kraftwerk? Wir helfen Ihnen gerne weiter!