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Leistungsstark und sicher: Die Kernkraftwerke der PreussenElektra liefern erneut gute Ergebnisse

31. Januar 2022

Die Kernkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Isar 2 haben im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gute Produktionsergebnisse erzielt: Die drei Anlagen waren außerhalb der Revisionen zu 100 Prozent verfügbar und erzeugten insgesamt gut 35 Milliarden Kilowattstunden Strom – und damit drei Milliarden mehr als im Vorjahr. Das entspricht einer Strommenge, mit der man über 13 Millionen Elektroautos antreiben und somit fast 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen könnte[1]. Mit dieser Leistung gehören die Kernkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Isar 2 zu den weltweiten Spitzenreitern in der Stromproduktion.

Das Kernkraftwerk Isar 2 (KKI 2) in Bayern erzeugte mit über 12,07 Milliarden Kilowattstunden (brutto) den meisten Strom und führt damit die deutsche Rangliste der Kernkraftwerke an. Mit dieser Strommenge deckt das KKI 2 gut zwölf Prozent des bayerischen Strombedarfs. Dabei hat das KKI 2 nahezu täglich seine Leistung an die Anforderungen des Netzbetreibers angepasst. Diese netzunterstützenden Leistungen entsprachen der Produktion von gut acht Tagen. Würde man diese Regelarbeit zum erzielten Produktionsergebnis addieren, käme man rechnerisch auf das drittbeste Produktionsergebnis des KKI 2 seit der Inbetriebnahme im Jahr 1988.

Auch die beiden an Silvester endgültig abgeschalteten Kernkraftwerke Grohnde (KWG) und Brokdorf (KBR) erbrachten in ihrem letzten Produktionsjahr beachtliche Leistungen: Sie erzeugten elf bzw. zwölf Milliarden Kilowattstunden Strom (brutto). Die netzunterstützenden Leistungen entsprachen neun (KWG) und 18 (KBR) Tagen. Diese Produktionszahlen belegen, dass beide Kraftwerke bis zu ihrer Abschaltung auf höchstem technischem Niveau betrieben wurden und eine hohe Anlagensicherheit aufwiesen.

Dr. Erwin Fischer, Geschäftsführer Technik & Betrieb der PreussenElektra, betont: „Diese guten Ergebnisse sind vor dem Hintergrund der schwierigen Corona-Situation eine hervorragende Leistung und nur mit einer umsichtigen Betriebsführung und einer vorausschauenden Instandhaltung zu erreichen. Es freut mich persönlich, dass sich unsere Sicherheitskultur und der hohe Anspruch an uns selbst ausgezahlt haben und dass unsere Arbeit mit überdurchschnittlichen Betriebsergebnissen belohnt wird. In diesem Sinne werden unsere rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KKI 2 auch das letzte unserer noch im Leistungsbetrieb befindlichen Kraftwerk professionell und sicher betreiben.“

Das Kernkraftwerk Isar 2 wird in seinem letzten Betriebsjahr ohne einen weiteren Brennelementwechsel betrieben und seinen Leistungsbetrieb Ende Dezember 2022 endgültig einstellen. Die Genehmigung zu Stilllegung und Abbau hat PreussenElektra im Juli 2019 beantragt.

 

[1] Berechnung basiert auf durchschnittlichen Angaben des Kraftfahrtbundesamts und Herstellerangaben.

 

Über PreussenElektra

Die PreussenElektra GmbH betreibt in Deutschland das Kernkraftwerk Isar 2 (Bayern) für die Stromproduktion. Die Kernkraftwerke Brokdorf (Schleswig-Holstein) und Grohnde (Niedersachsen) wurden am 31.12.2021 abgeschaltet und befinden sich nun im Nachbetrieb. Die im Jahr 2011 abgeschalteten Anlagen Isar 1 (Bayern) und Unterweser (Niedersachsen) befinden sich im Rückbau, ebenso wie das 2015 abgeschaltete Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Bayern). Der Rückbau des Kernkraftwerks Stade (Niedersachsen) ist weit fortgeschritten und der des Kernkraftwerks Würgassen (Nordrhein-Westfalen) bereits abgeschlossen. Ziel der PreussenElektra ist es, in Bayern bis Ende 2022 klimaschonend und zuverlässig Strom zu erzeugen sowie bis zum Jahr 2040 den sicheren Rückbau der übrigen stillgelegten Anlagen zu gewährleisten.

 

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