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Starke Rückbauorganisation sorgt für guten Rückbaufortschritt

27. September 2022

Der Rückbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) kommt gut voran: Das ist die klare Botschaft des Anlagenleiters Bernd Kaiser auf dem alljährlichen Kraftwerksgespräch. Maßgeblich für den guten Fortschritt ist eine eingespielte Mannschaft, die sich auf eine optimale Organisationsstruktur mit den neu gebildeten Fachbereichen „Restbetrieb“, „Rückbau“ und „Überwachung“ stützen kann.

„Die Aufgaben und Verantwortungsbereiche wurden derart strukturiert, dass der Rückbau im Fokus steht“, erläutert Anlagenleiter Bernd Kaiser den rund 40 Vertretern aus Kommunalpolitik, Behörden, Partnerfirmen und Medien. Und ergänzt: „Wir stützen unsere Arbeit dabei auf Systeme zur gezielten Steuerung der Rückbauarbeiten und binden die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Strahlenschutz und Entsorgung von Anfang an in die Rückbauplanung ein.“

Eine zentrale Bedeutung hat das sogenannte Reststoffverfolgungssystem (RVS). Es gibt einen tagesaktuellen Überblick über den Verbleib und den Weg der Rückbaumassen und bietet somit eine umfassende Datenbasis für die seit 2020 eingesetzten Rückbaukoordinatoren.  Dazu Anlagenleiter Bernd Kaiser: „Diese Koordinatoren stimmen die Schnittstellen zwischen den Bereichen Demontage, Reststoffbehandlung, Dekont, Logistik, Strahlenschutz und Entsorgung ab. Sollte es an einer Station möglicherweise klemmen, so können diese schnell und zielgerichtet handeln und Abhilfe schaffen.“

Der Rückbau des KKG läuft seit April 2018. Im vergangenen Jahr begann mit der Demontage der Einbauten im Reaktordruckbehälter die „Hochphase“ des Rückbaus. Dieses Projekt wird im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden. Seit Beginn des Rückbaus wurden bisher rund 11.800 Komponenten von insgesamt 20.500 Komponenten stillgesetzt und 2.800 Tonnen von insgesamt 31.500 Tonnen rückgebaut.

 

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld war von 1982 bis 2015 in Betrieb. Der Druckwasserreaktor hatte eine elektrische Leistung von 1.345 MW brutto. Die Anlage verlor im Rahmen der 13. Novelle des Atomgesetzes ihre Berechtigung zum Leistungsbetrieb und wurde am 27. Juni 2015 endgültig abgeschaltet. Mit der Erteilung der Stilllegungs- und Rückbaugenehmigung startete der Rückbau der Anlage im April 2018. Derzeit sind am Standort rund 175 PreussenElektra-Mitarbeiter beschäftigt.

 

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