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Unsere Verantwortung

Unsere Verantwortung

Die Sicherheit unserer Kernkraftwerke hat beim Betrieb, Nachbetrieb und beim Rückbau unserer Kraftwerke oberste Priorität. Sie ist von zentraler Bedeutung für den Schutz unserer eigenen Mitarbeiter und der unserer Partnerfirmen, sowie der Bevölkerung und der Umwelt.

Schutz von Mensch und Umwelt

Über diesen Schutz hinaus ist es unser Ziel, jegliche Einflüsse auf Personen und Umwelt zu minimieren. Dafür werden Mensch, Technik und Organisation optimal aufeinander abgestimmt. Ein wirksames Managementsystem stellt sicher, dass die technischen, organisatorischen und administrativen Voraussetzungen für höchste Sicherheit jederzeit gegeben sind und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dies wird uns regelmäßig durch externe Audits und Prüfungen bestätigt.

Sicherer Leistungsbetrieb

Seit Jahren liegt die Verfügbarkeit unsere Anlagen bei ca. 90 Prozent. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass unsere Kernkraftwerke unterbrechungsfrei am Netz sind. Nur so können sie immer wieder vordere Plätze in der internationalen Stromproduktion einnehmen. Dies ist nicht nur Ergebnis des hohen Sicherheitsniveaus und der sorgfältigen Wartung unserer Anlagen, sondern auch Ausdruck der Kompetenz und Motivation unserer Mitarbeiter. Unser Sachverstand ist auch international gefragt: Mit unseren Lösungen tragen wir dazu bei, Kernkraft weltweit noch sicherer und zuverlässiger zu machen.

Wie in den Jahren zuvor, gab es auch 2016 in unseren Kernkraftwerken  kein Ereignis der Kategorien eins bis sieben auf der siebenstufigen Internationalen Nuklearen Ereignisskala (International Nuclear Event Scale – INES). Ebenso kam es zu keinen umweltrelevanten Vorfällen.

Sicherer Rückbau

Die Anforderungen an sicheres Arbeiten im Rückbau sind ebenso hoch wie die im Leistungsbetrieb. Sämtliche Arbeiten werden sorgfältig geplant, von Fachleuten des Strahlenschutzes begleitet und von unabhängigen Sachverständigen der Aufsichtsbehörde oder von ihr selbst geprüft.

Sicherer Umgang mit radioaktiven Abfällen

Radioaktiver Abfall fällt beim Betrieb, Nachbetrieb und dem Rückbau unserer Kernkraftwerke an. Bis zur Bereitstellung der erforderlichen Endlager durch den Bund werden alle anfallenden radioaktiven Abfälle sicher zwischengelagert. Diese Verpflichtung erfüllen wir nach den strengen Vorgaben der bestehenden Regelwerke. Hierbei werden wir durch die zuständigen Aufsichtsbehörden überwacht.

Unser Ziel ist es, das radioaktive Abfallvolumen auf ein Minimum zu reduzieren. Zugleich soll der Anteil der Reststoffe, die wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können, erhöht werden. Dies gelingt uns unter anderem, indem wir Reststoffe aussortieren, die nicht kontaminiert sind, und indem wir radioaktiven Abfall vor der Zwischen- und Endlagerung bestimmten Behandlungsschritten und Verfahren unterziehen, die das Volumen reduzieren.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unsere Kernkraftwerke sind nach internationalen Normen im Arbeits- und Umweltschutz zertifiziert. Unsere Managementsysteme werden regelmäßig erfolgreich rezertifiziert. Durch Prozess- und Betriebsreviews wollen wir kontinuierlich weitere Verbesserungen erreichen. Zudem setzen wir konsequent spezielle HSE-Verbesserungspläne um und entwickeln Präventions- und Schulungsmaßnahmen weiter.

Die Erfahrungen, die wir bisher beim Betrieb und Rückbau unserer Anlagen gemacht haben, helfen uns dabei, unsere Prozesse und Verfahren im Arbeitsschutz weiter zu optimieren. Sie tragen zum hohen Sicherheitsniveau in unseren Kernkraftwerken bei. In enger Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft „Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse“ (BGETEM) und anderen Energieversorgungsunternehmen haben wir Lösungsansätze für einen erfolgreichen Arbeitsschutz im Rückbau entwickelt und als Leitfaden zusammengefasst.

Wir – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PreussenElektra – übernehmen Verantwortung – hier und jetzt!