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Ministerpräsident Weil besucht Unternehmenszentrale der PreussenElektra

Ministerpräsident Weil mit Yasmin Fahimi bei PEL in Hannover

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil war am 19. Februar 2018 zu Gast in der Unternehmenszentrale der PreussenElektra Hannover. Begleitet wurde Herr Weil von Yasmin Fahimi, die für den Wahlkreis Hannover Mühlenberg in den Bundestag gewählte Abgeordnete.

Zu Beginn seiner Rede würdigte der Ministerpräsident die über viele Jahrzehnte andauernde Verbundenheit des Unternehmens mit dem Standort Hannover. Er zeigte sich vom Schritt des E.ON-Konzerns, die PreussenElektra als eigenständige Firma wieder aufleben zu lassen, überzeugt. Über die Namensänderung habe er sich „von Herzen gefreut“.

Der Ministerpräsident sprach vor den ca. 120 anwesenden Mitarbeitern über Chancen und Risiken des Landes Niedersachsen und hob die Bedeutung des Bundeslandes – nicht nur als Auto- sondern als Energieland hervor. In diesem Sinne bezeichnete er die im Jahr 2000 getroffene Vereinbarung zwischen Politik und Betreibern, die Nutzung der Kernkraftwerke bis 2032 stufenweise zu beenden, als „weisen Weg“, der zu seinem Bedauern verlassen wurde. Er sprach in den Folgejahren von einer „Stop-and-Go“-Energiepolitik, die letztlich in einen abrupten Ausstieg für die deutschen Kernkraftwerke nach Fukushima mündete und zu vielen „Irrungen und Wirrungen“ für die Kernenergiebranche geführt habe.

In diesem Sinne bestätigte der Ministerpräsident auf die Frage eines Mitarbeiters, dass es auch zur Planungssicherheit gehöre, sich auf die gesetzlich verankerte Möglichkeit der Übertragung von Reststrommengen von abgeschalteten Kernkraftwerken auf noch im Betrieb befindliche Kraftwerke stützen zu können. Er machte klar, dass die Kernenergiebranche aus seiner Sicht in dieser Frage Vertrauensschutz genießen sollte. Im Übrigen sah Herr Weil für PreussenElektra eine große Chance darin, mit den anstehenden Rückbauprojekten die bereits vorhandene Kompetenz auszubauen und diese international zu vermarkten: „Ich würde mich freuen, in 20 Jahren wieder Ihr Gast zu sein[…]  und festzustellen, dass Sie sich mit Ihrem Know-how in Sachen Kerntechnik ein weltweites Renommee erarbeitet haben.“